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	<title>news.private-krankenversicherung.de &#187; Ärzte</title>
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	<description>Nachrichten rund um das Thema private Krankenversicherung, Gesundheitspolitik, Fitness und Ernährung.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Jan 2012 10:43:43 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Freie Arztwahl: Privatpatienten bevorzugt</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 01:14:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Bender</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankenkasse]]></category>
		<category><![CDATA[Private Krankenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Wartezeit]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9189" title="Wartezeiten" src="http://news.private-krankenversicherung.de/wp-content/uploads/images/pkv/2011/06/Fotolia_12262381_XS-150x150.jpg" alt="Wartezeiten" width="150" height="150" />Privatpatienten sind einer Umfrage zufolge die Lieblinge der Ärzte. So müssen Kassenpatienten mehrere Tage länger auf einen Termin warten als Kunden einer privaten Krankenversicherung.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Laut einer Umfrage der AOK Rheinland/Hamburg, die dem „Spiegel“ vorliegt, müssten Kassenpatienten beim Warten auf einen Termin&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9189" title="Wartezeiten" src="http://news.private-krankenversicherung.de/wp-content/uploads/images/pkv/2011/06/Fotolia_12262381_XS-150x150.jpg" alt="Wartezeiten" width="150" height="150" />Privatpatienten sind einer Umfrage zufolge die Lieblinge der Ärzte. So müssen Kassenpatienten mehrere Tage länger auf einen Termin warten als Kunden einer privaten Krankenversicherung.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Laut einer Umfrage der AOK Rheinland/Hamburg, die dem „Spiegel“ vorliegt, müssten Kassenpatienten beim Warten auf einen Termin weitaus mehr Geduld aufbringen. Mitarbeiter der Kasse riefen bei Ärzten an, baten um einen Untersuchungstermin und gaben sich dabei als gesetzlich bzw. als privat Krankenversicherte aus. Dabei zeigte sich, dass der Begriff Arztwahl auch anders gedeutet werden kann.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Große Wartezeit-Differenzen bei Kardiologen und Radiologen</h3>
<p style="text-align: justify;">Die größte Wartezeitdifferenz besteht beim Kardiologen. Während Privatpatienten nur 19 Tage auf einen Termin warten, sind es bei Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkassen rund 71 Tage. Etwas weniger krass, aber dennoch auffällig ist die Differenz beim Radiologen. 46 Tage Wartezeit für Kassenpatienten stehen nur sieben Tagen für Privatpatienten gegenüber. Auch bei Augenärzten zeigen sich auffällige Zeitunterschiede:  16 Tage für privat Versicherte, 37 Tage für gesetzlich Versicherte.</p>
<p style="text-align: justify;">Ohne wirkungsvolle Sanktionsmöglichkeiten werde sich das Verhalten einiger Fachärzte bei der Terminvergabe nicht ändern. Wilfried Jacobs, Chef der AOK Rheinland/Hamburg meint: „Die Kassen sollten das Recht bekommen, nicht mehr mit Fachärzten zusammenarbeiten zu müssen, die gesetzlich Versicherten keine zeitnahen Termine geben.“</p>
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		<title>Online Arzt-Navi: Bewertungsportal der Krankenkassen</title>
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		<pubDate>Sun, 08 May 2011 01:25:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankenkasse]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenkassen]]></category>
		<category><![CDATA[Onlineportal]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8694" title="Online-Arzt-Suche" src="http://news.private-krankenversicherung.de/wp-content/uploads/images/pkv/2011/05/iStock_000005123558XSmall-150x150.jpg" alt="Online-Arzt-Suche" width="150" height="150" /><strong>Arztbewertungsportale gibt es mittlerweile einige. Am Dienstag ist ein neues hinzugekommen: die Online-Arztsuche der AOK, Barmer GEK und dem Projekt Weisse Liste.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In dem nicht-kommerziellen Internetportal sollen Patienten bundesweit nach einem geeigneten Arzt suchen können.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Patienten gefragt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bei dem Bewertungs- und Suchportal sind&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8694" title="Online-Arzt-Suche" src="http://news.private-krankenversicherung.de/wp-content/uploads/images/pkv/2011/05/iStock_000005123558XSmall-150x150.jpg" alt="Online-Arzt-Suche" width="150" height="150" /><strong>Arztbewertungsportale gibt es mittlerweile einige. Am Dienstag ist ein neues hinzugekommen: die Online-Arztsuche der AOK, Barmer GEK und dem Projekt Weisse Liste.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In dem nicht-kommerziellen Internetportal sollen Patienten bundesweit nach einem geeigneten Arzt suchen können.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Patienten gefragt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bei dem Bewertungs- und Suchportal sind die Patienten gefragt. Nach festgelegten Kriterien soll hier bewertet werden. In einem Fragebogen können die 30 Millionen Versicherten der beiden Krankenkassen Aspekte zu Praxis und Personal, zur Arztkommunikation oder zur Behandlung berücksichtigen.</p>
<p style="text-align: justify;">So wird etwa gefragt, ob der Arzt den Patienten in Entscheidungen einbezieht und sich für die Behandlung genug Zeit nimmt, ob die Wartezeiten als angemessen empfunden werden oder wie schnell man in der Regel einen neuen Termin erhält.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kein Ärzte-Pranger</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Portal sei zwar für Patienten entwickelt worden, stelle aber auch eine Hilfe für Ärzte dar. „Sie erhalten über das Portal ein systematisches Feedback ihrer Patienten“, so Jürgen Graalmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes.</p>
<p style="text-align: justify;">Damit nicht bloße Hasstiraden von erbosten Patienten auf dem Portal erscheinen, wurde auf Freitextfelder verzichtet. Unsachgemäße Äußerungen seien somit ausgeschlossen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hohe Qualitätsanforderungen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eine Registrierung der Benutzer soll weitgehend vor Manipulation schützen, während ihre Anonymität gewahrt bleibe. Auch können Ärzte auf Bewertungen per Kommentar reagieren. „Hier gelingt der Balanceakt zwischen einem ausgeprägten Sicherheitsbedürfnis einerseits und einem hohen Maß an Benutzerfreundlichkeit“, bestätigt Dr. Rolf-Ulrich Schlenker, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Barmer GEK.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotz erster Befragungsergebnisse aus einer Pilotphase werde es noch einige Zeit brauchen, bis das Portal gut befüllt ist. Doch mit jeder weiteren Bewertung werde nach und nach eine Orientierungshilfe von Patienten für Patienten entstehen.</p>
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		<title>Private Krankenversicherung für künftige Ärzte</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 14:39:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Bender</dc:creator>
				<category><![CDATA[Private Krankenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Tarifleistungen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zwischen 80 und 335 Euro kostet eine private Krankenversicherung für den angehenden Mediziner im Monat. Die Versicherungspakete in speziellen Tarifen für Ärzte im Praktikum sind für diesen Beitrag verhältnismäßig umfangreich. Empfehlenswert: Wer sich zu Beginn des Studiums von der Versicherungspflicht&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zwischen 80 und 335 Euro kostet eine private Krankenversicherung für den angehenden Mediziner im Monat. Die Versicherungspakete in speziellen Tarifen für Ärzte im Praktikum sind für diesen Beitrag verhältnismäßig umfangreich. Empfehlenswert: Wer sich zu Beginn des Studiums von der Versicherungspflicht befreien lässt, erhält in einigen Tarifen nach Ende der Ausbildung eine attraktive Wechseloption in einen höherwertigen Tarif ohne Gesundheitsprüfung. Viele Gesellschaften bieten reine Studententarife für alle Fachrich-tungen an. Der Medizinstudent erhält zusätzlich nach Ende der Hochschulausbildung besondere Konditionen.</p>
<p style="text-align: justify;">Angehende Ärzte können je nach eigener Budgetgröße zwischen Null und 400 Euro Selbst-beteiligung wählen. Die günstigste Police für 30-jährige Ärzte im Praktikum bieten die Barmenia im Tarifwerk BVHVI für 77,01 Euro ohne Selbstbeteiligung sowie die Universa im AIP für 151,88 Euro plus 155 Euro Selbstbeteiligung pro Jahr. In der Beitrags-Leistungsbewertung dagegen liegt die Barmenia ganz vorne. Darüber hinaus bieten die  AXA mit ihrem VisionM für 252,61 Euro und 400 Euro Eigenanteil einen Kompakttarif für Assistenzärtze, in den sie direkt aus dem Studententarif Vision Start N wechseln können.  Außerdem gewährt noch Landeskrankenhilfe mit ihrem Ärzte-A der Berufsgruppe der Humanmediziner besondere Tarif-Konditionen für 335,35 Euro pro Monat. Wo liegen die Leistungsunterschiede und über welche Besonderheiten verfügen die einzelnen Tarife?</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Primärarztprinzip</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wer einen Facharzt aufsuchen möchte, kann dies in allen angebotenen Tarifen zügig ohne vorherige Konsultation eines sogenannten Primärarztes tun.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kostenerstattung ambulanter Behandlungen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eine Besonderheit der Ärztetarife stellt die Kostenerstattung jenseits der Höchstsätze der Gebührenordnung dar. Dies können in der Regel nur Kunden höherwertiger Tarife in Anspruch bzw. findet sich in knapp einem Drittel aller PKV-Volltarife.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Heilpraktiker</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Moxibustion und Co. mag insbesondere dem angehenden Schulmediziner erst mal nicht im Studium direkt begegnen. Wer  sich dennoch vom Potenzial alternativer Heilmethoden überzeugen und diese Option mitversichern möchte, hat bei <a title="uniVersa Krankenversicherung a. G." href="http://www.private-krankenversicherung.de/anbieter-pkv/universa/" target="_blank">Universa</a> und Barmenia die Gelegenheit. Zwar existieren in beiden Tarifen keine Erstattungsobergrenzen. Während der AM 155MPJ der Universa jedoch 100 Prozent der Kosten  bis zum Höchstsatz der Gebührenordnung abrechnen lässt, sieht der Barmenia-BVHV2 keine Bindung an einen Gebührenrahmen vor.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sehhilfen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auch bei Brille und Co. gibt es große Leistungsunterschiede. Keine reguläre Erstattung für Kontaktlinsen gibt’s bei der Universa – mit Ausnahme der medizinischen Notwendigkeit wie etwa vier Dioptrien Unterschied zwischen beiden Augen. In diesem Fall dann allerdings bis zu 400 Euro pro Jahr. Brillengestelle wiederum erstattet der AM 155MPJ zu 125 Euro ohne Dioptrienveränderung alle zwei Jahre. Die Kunden des Medizinstudenten-Tarifs in der Barmenia erhalten für Brillen und Kontaktlinsen einen Erstattungsbetrag von 156 Euro alle zwei Jahre.</p>
<p style="text-align: justify;">Besonders hochwertige Brillengläser und -gestelle können sich Kunden des Ärzte-A -Tarifs der LKH gönnen: 1.000 Euro für Brillen und 500 Euro für Kontaktlinsen innerhalb von zwei Jahren. Alternativ kann auch eine Augenlaserbehandlung (z.B. LASIK) durchgeführt und vollständig über die private Krankenversicherung abgerechnet werden. Im VisionM der <a title="AXA Colonia Krankenversicherung AG" href="http://www.private-krankenversicherung.de/anbieter-pkv/axa-colonia/" target="_blank">AXA</a> steht dem Studenten ein Betrag von 300 Euro alle drei Jahre für alle Arten von Sehhilfen zur Verfügung.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Psychotherapie</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Psychotherapeutische Leistungen enthalten knapp 90 Prozent aller PKV-Tarife. Mindestens 50 Sitzungen ohne vorherige Zusage gibt’s aber nur noch in knapp der Hälfte aller Vollkostentarife. Studenten im Tarif der LKH, Barmenia sowie Universa können eine unbegrenzte Sitzungsanzahl in Anspruch nehmen. Im Vision Med-N der AXA ist die Sitzungsanzahl auf 30 pro Jahr begrenzt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zahn</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Kosten für Füllungen, Kontrollbesuche und Co. gehen normalerweise vollständig zu Lasten der privaten Krankenversicherung. Die besten Leistungen diesbezüglich erhält der Zahnpatient bei der Barmenia im BVHV2 mit 100 Prozent für Zahnbehandlung und Inlays sowie einer Leistung über dem Höchstsatz der Gebührenordnung.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Vision Med-N erstattet 100 Prozent für Zahnbehandlung aber nur 75 Prozent der Kosten für Inlays. Auch der Zahntarif der  Universa ZAM 100 MPJ leistet über die Höchstsätze der Gebührenordnung, erstattet Inlays ohne medizinische Notwendigkeit und Zahnbe-handlungen zu 100 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Spezielle Tarifaspekte</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nicht unbedingt zielgruppenorientiert für den Medizin-Studententarif der Universa, aber dennoch Inhalt des ambulanten Bausteins ist die künstliche/extrakorporale Befruchtung mit bis zu fünf Versuchen, solange eine begründete Aussicht auf Erfolg besteht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenfalls in Richtung Familie geht die Sonderleistung bei der AXA. Im Vision Med-N wird frischgebackenen Eltern beispielsweise eine zwölfmonatige Beitragsfreiheit für den Nachwuchs gewährt. Außerdem haben Versicherte in diesem Ärzte-Tarif das Recht, zu besonderen Anlässen wie Titelerhalt, Ernennung zum Oberarzt, Niederlassung oder Heirat in einen höheren Tarif zu wechseln.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer viel unterwegs ist, kann sich im A-Tarif der LKH Reiseschutzimpfungen in Höhe von 200 Euro pro Jahr unterziehen. Dazu gehören jene, die entsprechend der STIKO empfohlen werden, inklusive Malariaprophylaxe.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Komfortable finanzielle Situation der PKV&#8221; &#8211; Sie jammern ohne Grund</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 11:46:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Bender</dc:creator>
				<category><![CDATA[Private Krankenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">„Wir brauchen die Öffnungsklausel bei der Novellierung der Gebührenordnung“, hatte PKV-Verbandschef Volker Leienbach in der Vergangenheit mehrfach gefordert. Es gehe nicht darum, die Preise zu drücken, sondern um eine angemessene Vergütung für gute ärztliche Leistung. Vergangene Woche stellte der Verband&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">„Wir brauchen die Öffnungsklausel bei der Novellierung der Gebührenordnung“, hatte PKV-Verbandschef Volker Leienbach in der Vergangenheit mehrfach gefordert. Es gehe nicht darum, die Preise zu drücken, sondern um eine angemessene Vergütung für gute ärztliche Leistung. Vergangene Woche stellte der Verband der PKV-Chef die Kooperation mit der KVB vor, bei der das bestehende qualitative Gütesiegel „Ausgezeichnete Patientenversorgung“ mit einem zusätzlichen Serviceversprechen kombiniert wird. Gegen eine Öffnungsklausel und das Bestreben von weiterem PKV-Verhandlungsmanagement sprach sich Theodor Windhorst, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) in aller Vehemenz aus.</p>
<p style="text-align: justify;">„Auf freiwilliger Basis Vereinbarungen über genau definierte Standards für Mengen und Preise zu treffen, von denen Patienten, Ärzte und Versicherer gleichermaßen profitieren“, nannte Leienbach das langfristige Ziel der PKV, Vereinbarungen mit Leistungserbringen auf freiwilliger Basis zu treffen.</p>
<p style="text-align: justify;">Einen Grundstein dafür legte die Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB), bei der das bestehende qualitative Gütesiegel „Ausgezeichnete Patientenversorgung“ mit einem speziellen Servicever-sprechen bei allen teilnehmenden Ärzten garantiert. Dazu gehören etwa das Angebot von Abend- und Samstagssprechstunden, Wartezeit von weniger als 20 Minuten bei Terminen, Telefonische Erreichbarkeit auch außerhalb der Sprechzeiten, sowie krankheits-spezifisches Informationsmaterial für die Patienten.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Vereinbarung wird wahlweise als Grundstein, wahlweise als Kompromiss einer neuen Partnerschaft betrachtet. Denn nach wie vor ist es der PKV nicht gestattet, einen Einfluss auf Qualität, Mengen und Preise von Gesundheitsleistungen zu nehmen. Zum Thema einer potenziellen Öffnung der <a title="Gebührenordnung Ärzte" href="http://www.private-krankenversicherung.de/pkv-ratgeber/gebuehrenordnung-aerzte/">Gebührenordnung</a> äußerte sich  Windhorst bedenklich: Diese Art von Preisdumping käme eine Art „Kriegserklärung an die Ärzte“ gleich und führe zu einem Machtmonopol der PKV, da hier eine „Medizinische Versorgung zum Billigsttarif“ stattfinden würde. In der Folge entstünde eine „Zwei-Klassen-Medizin par Excellence“.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei stünde es gar nicht schlecht um die Zukunft der PKV, bestätigte Windhorst. Die vorgespielte Kostenexplosion sei nur Mittel zum Zweck, um sich eine breitere Akzeptanzbasis für die geforderten Zugeständnisse in Öffentlichkeit und Politik zu verschaffen. Von den 31 Milliarden Euro Einnahmen im Jahr 2008 flössen lediglich 21 Milliarden in die Ausgaben für Versicherte. Nach einfacher Rechnung bleiben dann zehn Milliarden, die als <a title="Alterungsrückstellung" href="http://www.private-krankenversicherung.de/pkv-ratgeber/alterungsrueckstellung/" target="_blank">Rücklagen</a> für Versicherte angelegt werden. Als ein „Jammern auf hohem Niveau“ bezeichnete Windorf die Beteuerung, dass steigende Gesundheitskosten die Ursache für dringende Notwendigkeit darstellten, ähnliche Rechte wie die GKV zu erwerben.</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<item>
		<title>GOÄ-Reform: Söder für höhere Ärzte-Honorare</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 19:46:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Reuter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p> <img src="http://news.private-krankenversicherung.de/wp-content/uploads/images/pkv/2010/02/iStock_000009890759XSmall.jpg" alt="" title="GOÄ-reform Honorierung mehr weniger Söder" width="170" height="120" class="alignleft size-full wp-image-3449" />
</p><p style="text-align: justify;">Der Streit um die Honorarreform polarisiert das gesundheitspolitische Lager. Unlängst hatte sich Volker Leienbach, PKV-Verbands-Chef, für eine Regulierung der ärztlichen Honorare nach unten plädiert, um das dort vermutete Einsparpotenzial zum Zwecke der Versicherten besser auszunutzen. Gleichermaßen sprach sich Markus Söder,&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <img src="http://news.private-krankenversicherung.de/wp-content/uploads/images/pkv/2010/02/iStock_000009890759XSmall.jpg" alt="" title="GOÄ-reform Honorierung mehr weniger Söder" width="170" height="120" class="alignleft size-full wp-image-3449" />
<p style="text-align: justify;">Der Streit um die Honorarreform polarisiert das gesundheitspolitische Lager. Unlängst hatte sich Volker Leienbach, PKV-Verbands-Chef, für eine Regulierung der ärztlichen Honorare nach unten plädiert, um das dort vermutete Einsparpotenzial zum Zwecke der Versicherten besser auszunutzen. Gleichermaßen sprach sich Markus Söder, der bayrische Gesundheitsminister der CSU für eine bessere Berücksichtigung der ärztlichen Leistungen aus. Dementsprechend sei eine grundlegende Honorarreform unumgänglich.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Interview mit der Ärzte Zeitung äußerte sich der CSU-Politiker zu den wichtigsten gesundheitspolitischen Themen, die derzeit von der Stromkraft der GKV-Finanzierungs-debatte überspült werden. Söder erklärt etwa die Novellierung der Gebührenordnung für Ärzte zum Ziel mit oberster Priorität. Im gleichen Fahrwasser schwimmt derzeit auch die aufkeimende Diskussion über stark gestiegene Gesundheitskosten in der PKV sowie einer überporportional hohen Anzahl an Beschwerden bei dem  Ombudsmann der PKV, Helmut Müller. Dieser hält die  Gebührenordnungen der Ärzte und Zahnärzte für veraltet und sieht dadurch die Tendenz, diese zu oft und zu großzügig für die eigenen Zwecke auszunutzen. Im diesem Zuge würde auch eine stetige Uneinigkeit zwischen Ärzten und Versicherern erkennbar, sagt Müller.</p>
<p style="text-align: justify;">Söder dagegen hält eine freie ärztliche Gebührenordnung für unerlässlich und setzt auf eine baldige Umsetzung der entsprechenden Passage im Koalitionsvertrag. Der Medizinerschwund in ländlichen Gebieten, so argumentiert er, könnten nur mit einer besseren Honorierung bekämpft werden. Dazu sei Söder bereits mehrfach mit dem Gesundheitsminister Philipp Rösler in Kontakt getreten, da die Zeit dränge: „Wir müssen jetzt schnell handeln. Die Zeit drängt. Ende des Jahres ist die Konvergenzphase abgeschlossen“. Anschließend können mit Ärzten und Kassen keine neuen Konzepte mehr ausgehandelt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch gälte es, sagt Söder, endlich das Augenmerk auf die qualitativen und medizinischen Aspekte der Leistung richten. Kurz und schmerzlos – der Besuch im Sprechzimmer umfasst heute duirchschnittlich drei Minuten. Weitreichend bekannt ist jedoch auch , dass sich Therapieerfolge schneller einstellen, wenn sich Patienten gut aufgeklärt und ernst genommen fühlen. Bislang ist das intensive  Arzt-Patienten-Gespräch noch ein Privileg von privat Versicherten. „Das jetzige System ist viel zu starr und misst dem Therapiegespräch zu wenig Bedeutung zu“, sagte Söder, außerdem sollten Ärzte „den Freiraum haben, um mit den Patienten ausführlich über die Behandlung zu reden“.</p>
<p style="text-align: justify;">Mehr Freiraum könne durch eine Entbürokratisierung des Ärztealltages erreicht werden. Darum schlägt Söder vor, einen Rat zu schaffen, der sich aus unabhängigen Akteuren zusammensetzt. Seine Aufgabe solle im Wesentlichen darin bestehen, das Gesundheitssystem Einsparmöglichkeiten zu untersuchen. Durch konsequente Ausmerzung von Kostenlöchern ließe sich das aktuelle Haushaltsdefizit von vier Milliarden Euro deutlich abbauen. In die Kategorie der Entbürokratisierung falle etwa die Vereinfachung der  Wirtschaftlichkeitsprüfung, die Einführung von Bagatellgrenzen und die Vermeidung von Doppelerhebungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bürokratische Entlastung für Mediziner könne bereits bei der Niederlassung stattfinden. Söder schlägt im Rahmen einer Städtebauförderung eine Vereinfachung bei der Praxisübernahme vor. Mit finanziellen Mitteln, die von Gemeinden und Kommunen bereit gestellt würden, könne ein Übernahmesystem für Arztpraxen geschaffen werden, das unkompliziert und unbürokratisch einen einfachen Wechsel des Inhabers ermöglicht,</p>
<p><a href="http://news.private-krankenversicherung.de/wp-content/uploads/images/pkv/2010/02/iStock_000009890759XSmall.jpg"></a></p>
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		<item>
		<title>Flirten über Facebook – Britische Ärzteorganisation mahnt zu mehr Distanz</title>
		<link>http://news.private-krankenversicherung.de/flirten-ueber-facebook-britische-arzteorganisation-mahnt-zu-mehr-distanz/332695.html</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 11:32:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine Zimmermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2722" title="flirt Facebook Ärzte-Vorlieben herausfinden" src="http://news.private-krankenversicherung.de/wp-content/uploads/images/pkv/2009/12/Fotolia_1330003_XS-150x150.jpg" alt="flirt Facebook Ärzte-Vorlieben herausfinden" width="150" height="150" /></p>
<p style="text-align: justify;">Keine allzu freizügigen Bekundungen in sozialen Netzwerken – das rät eine britische Ärzteorganisation ihren Standeskolle-gen. Anlass war die hartnäckige Verfolgung einer britischen Hausärztin mittels Geschenken und Blumen durch einen Patienten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein vorsichtiger Umgang mit persönlichen Informationen in sozialen Netzwerken wie etwa&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2722" title="flirt Facebook Ärzte-Vorlieben herausfinden" src="http://news.private-krankenversicherung.de/wp-content/uploads/images/pkv/2009/12/Fotolia_1330003_XS-150x150.jpg" alt="flirt Facebook Ärzte-Vorlieben herausfinden" width="150" height="150" /></p>
<p style="text-align: justify;">Keine allzu freizügigen Bekundungen in sozialen Netzwerken – das rät eine britische Ärzteorganisation ihren Standeskolle-gen. Anlass war die hartnäckige Verfolgung einer britischen Hausärztin mittels Geschenken und Blumen durch einen Patienten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein vorsichtiger Umgang mit persönlichen Informationen in sozialen Netzwerken wie etwa Facebook sei aufgrund aktueller Entwicklungen duchaus geboten, so die Medical Defence Union (MDU), die sich kürzlich des Falles einer Hausärztin und ihrem aufdringlichen Patienten annehmen musste. Unlängst wurde in diesem Zusammenhang bekannt, dass Patienten immer häufiger den Weg der sozialen Plattformen nutzten, um ihre behandelnden Ärzte über deren Profile anzuflirten oder unmoralische Angebote zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die besagte Ärztin erhielt von einem 30-jährigen Schleudertrauma-Patienten Lilien und einen Reiseführer – er traf damit genau ins Schwarze. Erst nach längerer Zeit dämmerte der Frau, dass ihre Vorlieben nicht zufällig erraten, sondern bewusst ausspioniert worden waren. Die MDU riet der Verfolgten, den Sicherheitsfilter ihrer Facebook-Seite zu verbessern und bei weiteren Vorkommnissen den Verehrer an einen anderen Kollegen zu verweisen. Das Arzt-Patienten-Verhältnis müsse sich weiterhin durch professionelle Distanz auszeichnen und dürfe nicht durch kumpelhafte oder zwielichte virtuelle Freundschaften aufgeweicht werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Gegenzug forderte die MDU allerdings auch die Ärzteschaft auf, keine Diskussionen mit Kollegen über Patienten in Foren zu führen, um sich nach Feierabend mal &#8220;abzureagieren&#8221;. Vergessen sollte man nicht, dass diese auch für alle anderen Nutzer zugänglich seien. Und selbst wenn die beschriebenen Fälle anonym blieben, schade dieses Gebaren der Professionalität des Ärzte-Image. Im letzten Jahr erteilte der Berufsverband der Zahnarzthelferinnen einigen seiner Mitglieder eine verbale Ohrfeige, nachdem sich etwa 500 Mitglieder zu einer Gruppe namens &#8220;Ich bin Zahnarzthelferin und hasse Patienten, weil &#8230;&#8221; zusammengefunden hatten.</p>
<p style="text-align: justify;">Umso brisanter, da gerade jetzt Facebook mit einer neuen Privatsphäre-Funktion aufläuft. Durch Änderung der Standardeinstellungen können zunächst alle Mitglieder des Netzwerkes alle allgemeinen Daten eines beliebigen Mitgliedes einsehen, dazu gehören etwa Familien- oder Beziehungsstand, Lieblingsseiten oder der Arbeitsplatz. Erst im Nachgang können oder müssen diese neuen Einstellungen wieder rückgängig gemacht werden. Zudem wird auch die Netzwerkstruktur ageschafft, mit der sich Informationen nur innerhalb einer bestimmten Gruppe austauschen ließen.</p>
<p style="text-align: justify;">Facebook setzt dabei auf die Unbedarftheit seiner Nutzer. Die Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) sieht große Gefahr im Verzug, da User wohl nun der ganzen virtuellen Welt Informationen mitteilen, ohne darüber nachzudenken, do das Zitat im Online-Dienst der Süddeutschen Zeitung. Das Interesse an der gesteigerten Mitteilsamkeit seiner Nutzer lässt sich durch neue Abmachungen Facebooks mit Suchmaschinenbetreibern begründen.</p>
<p style="text-align: justify;">Demnach stehen mit google und bing einige Anwärter vor der Tür, die sich auf die Durchforstung des öffentlichen Teils von Profilen konzentrieren wollen. In Statusmeldungen sehen Suchmaschinenbetrieber großes Potenzial, da sich mit der aktuellen Stimmungslage auch ein kollektiver Zeitgeist erschießen lässt, der nach Bekundung der Süddeutschen Zeitung dem Unternehmen neue Einnahmequellen erschließe.</p>
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		<title>Private Krankenversicherung für Ärzte bald viel teurer – Wechsel noch im alten Jahr ?</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 11:28:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Bender</dc:creator>
				<category><![CDATA[Private Krankenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Tarife]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2708" title="PKV Ärzte-Tarif Beitrag Steigerung 2010" src="http://news.private-krankenversicherung.de/wp-content/uploads/images/pkv/2009/12/iStock_000003738043XSmall-150x150.jpg" alt="PKV Ärzte-Tarif Beitrag Steigerung 2010" width="150" height="150" /></p>
<p style="text-align: justify;">Wer in der letzten Woche Post von seiner privaten Krankenver-sicherung erhalten hat, fand darin eher selten einen Weih-nachstsgruß. Insbesondere <a title="Private Krankenversicherung Arzt" href="http://www.private-krankenversicherung.de/arzt/" target="_blank">Ärzte</a> müssen ab dem 1. Januar 2010 mit stark ansteigenden Prämien, teilweise im zwei-stelligen Bereich, rechnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben den bekannten Verteuerungsaspekten wie medi-zinischer Fortschritt&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2708" title="PKV Ärzte-Tarif Beitrag Steigerung 2010" src="http://news.private-krankenversicherung.de/wp-content/uploads/images/pkv/2009/12/iStock_000003738043XSmall-150x150.jpg" alt="PKV Ärzte-Tarif Beitrag Steigerung 2010" width="150" height="150" /></p>
<p style="text-align: justify;">Wer in der letzten Woche Post von seiner privaten Krankenver-sicherung erhalten hat, fand darin eher selten einen Weih-nachstsgruß. Insbesondere <a title="Private Krankenversicherung Arzt" href="http://www.private-krankenversicherung.de/arzt/" target="_blank">Ärzte</a> müssen ab dem 1. Januar 2010 mit stark ansteigenden Prämien, teilweise im zwei-stelligen Bereich, rechnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben den bekannten Verteuerungsaspekten wie medi-zinischer Fortschritt und alternde Gesellschaft sorgt allen voran die lange Zeit verschobene Anpassung der Tarife für einen regelrechten Prämienschock, so ein Sprecher der <a title="AXA Colonia Krankenversicherung AG" href="http://www.private-krankenversicherung.de/anbieter-pkv/axa-colonia/" target="_blank">Axa</a> gegenüber der Ärzte Zeitung. Dort müssen Mediziner Erhöhungen zwischen 19,5 und 26 Prozent in Kauf nehmen. Die Victoria Kranken nennt eine Verteuerung von fünf bis 25 Prozent in den männlichen Arzttarifen. Frauentarife kommen mit null bis zehn Prozent Erhöhung noch verhältnismäßig günstig weg.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch bei der Allianz Krankenversicherung ergibt sich trotz der äußert moderaten Beitrags-steigerung von durchschnittlich unter drei Prozent eine starke Verteuerung im Medizinertarif. Allianz-Sprecherin Susanne Kluge führt dies auf die sinkende Bereitschaft der früher üblichen Behandlung unter Kollegen zurück.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch sei eine etwas differenziertere Betrachtungsweise geboten, so MLP-Experte Clemens Keller. Im Spiegel der vergangenen Jahre sähe die Prämienkurve schon sehr viel &#8220;undramatischer&#8221; aus, sagte er im Interview mit der der Ärzte Zeitung. Wiegt man allgemeine Kostenentwicklung und prozentuale Erhöhung der Beiträge gegeneinander auf, ergibt sich für Ärzte sogar eine unterproportionale Steigerung.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Aspekt zur Kostensenkung, der bislang in Medizinertarifen kaum Anwendung fand, ist die Vereinbarung eines Selbstbehaltes. Hierüber kann zwar sehr viel Kostenregulierung stattfinden, allerdings muss dieser auch mit Bedacht und unter Berücksichtigung der eigenen finanziellen Verhältnisse gewählt werden. Gerade im höheren Alter, so Verbraucherschützer, läuft man Gefahr, diesen vollständig auszuschöpfen. Zudem sind hohe SB-Tarife eher dünn besiedelt und somit empfindlicher für Beitragssteigerungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben dem Abspecken des Leistungsumfangs bietet sich auch ein Tarifwechsel können sich an. Hat die Gesellschaft einen günstigeren Tarif mit vergleichbarem Angebot in ihrem Portfolio, muss der Versicherer den Wechsel möglich machen – unter Mitnahme der Altersrückstellungen und ohne Gesundheisprüfung. Zusätzlich können via Vergleichsrechner die Angebote anderer Gesellschaften für Mediziner unter die Lupe genommen und gegen die eigenen Tarifleistungen abgewogen werden. Binnen vier Wochen können dann Interessenten einen neuen Vertrag bei einer anderen Gesellschaft abschließen.</p>
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