8. Dezember 2011

Nichtzahler treiben PKV-Beiträge in die Höhe

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ansteigende DiagrammsäulenFür das nächste Jahr haben die Anbieter einer privaten Krankenversicherung Beitragserhöhungen angekündigt. Nicht ganz unschuldig an dieser Preissteigerung sind säumige Kunden.

Wer seinen Krankenversicherungsbeitrag nicht oder nur unregelmäßig zahlt, riskiert nicht nur die Leistungseinschränkung der Krankenversicherung, sondern sorgt auch indirekt dafür, dass die Preise in der privaten Krankenversicherung steigen.

Halbe Milliarde Euro fehlt der PKV

Da die Versicherungsunternehmen aber Krankenversicherungsleistungen nicht verweigern und Nichtzahler nicht kündigen dürfen, entsteht ein Einnahmen-Ausgaben-Defizit. So sehen sich einige Krankenversicherer gezwungen, über höhere Beiträge die Ausgaben wieder auszugleichen. Damit wird die Versicherung für die treuen Bestandskunden teurer.

Durch säumige Beitragszahler fehlen den Versicherern Einnahmen. Wie das „Handelsblatt“ berichtet, seien etwa 500 Millionen Euro den privaten Krankenversicherern im letzten Jahr entgangen, weil hunderttausende Kunden mit ihren Beitragszahlungen im Rückstand sind. Der Zeitung zufolge hätten 142.800 PKV-Versicherte von Mitte 2010 bis Juni dieses Jahres über mindestens drei Monate keine Beiträge entrichtet. Angesichts der etwa neun Millionen privat Krankenversicherten ist das zwar eine kleine Zahl. Doch die Verluste machen sich bemerkbar, und zwar zum Nachteil der übrigen Versichertengemeinschaft, deren Beitrag angehoben werden.

Keine Kommentare zu “Nichtzahler treiben PKV-Beiträge in die Höhe”

  1. PKV Vergleich schrieb: 6. Januar 2012 um 17:30

    Vielen Dank für die Info. Ist es den Versicherungsunternehmen nicht möglich, diesen Versicherten zu kündigen, bzw. die offenen Forderungen an ein Inkasso abzutreten?

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